Slow Media Institut
Forschung beginnt mit dem Stellen von richtigen Fragen. So auch in unserem Fall. Wir haben uns gefragt: Was ist und wie entsteht mediale Nachhaltigkeit? Was kommt heraus, wenn man die Phänomene des Medienwandels neugierig und offen betrachtet? Wenn man den digitalen Wandel aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen beleuchtet und die Erfahrungen verschiedener Ländern einbezieht? Müsste es nicht gelingen, die Gesetzmäßigkeiten der Medienevolution zu verstehen, wenn man richtig hinsieht? Und müsste es nicht gelingen, von dort aus einen Blick in die Zukunft zu wagen, einen Blick auf die Zukunft von Kommunikation und Medien, mit all ihren Möglichkeiten, Schrecknissen und noch verborgenen Geschäftsmodellen?
Wir denken: Ja. Wir wagen es. Und wir wollen es wissen.
Das Slow Media Institut befasst sich mit dem digitalen Wandel und seinen technologischen, soziologischen, kulturwissenschaftlichen, politischen, philosophischen, medientheoretischen und -praktischen Aspekten. Es sucht die positiven Potentiale in technologischen Entwicklungen, wägt Risiken ab und führt internationale Experten, Praktiker und Theoretiker aus akademischen, ökonomischen, medialen und politischen Kontexten zusammen.
Der Forschungsansatz entwickelt einerseits die bereits Anfang 2010 im Slow Media Manifest formulierten theoretischen Reflexionen weiter. Zugleich ist unser Anliegen unbedingt praktisch. Die Studien des Institutes fragen nach der Praktikabilität, suchen nach existierenden und möglichen neuen Geschäftsmodellen für die Rentabilität von Qualität in Kommunikation und Medien.
Das Institut regt diese Diskussion mit Konferenzen, Tafelrunden, Tischgesprächen, Schulungen, Workshops, Publikationen und Dokumentationen an, führt Wissen zusammen, stellt Kontexte her, wertet sie aus und stellt sie der Öffentlichkeit zur Verfügung.
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