Slow Media Institut

Theorie und Praxis des digitalen Wandels: Das Slow Media Institut entwickelt Anwendungsmodelle für eine produktive und resiliente digitale Gesellschaft.

In welcher digitalen Gesellschaft wollen wir leben und wie können wir sie gestalten? Wie können wir die Mechanismen der Digitalisierung konstruktiv nutzen und sie politisch, kulturell und gesellschaftlich integrieren? Das sind die Grundfrage des Slow Media Ansatzes.

In unseren Anwendungsmodellen setzen wir dies in die Praxis um und loten in den verschiedendsten Disziplinen die Potentiale des digitalen Wandels aus. Unsere Kooperationspartner reichen dabei vom Ministerium für Bildung und Forschung über die Goethe Institute bis zu TÜV Rheinland, dem führenden Gesundheitsdienstleister B.A.D GmbH und den psychosomatischen Kliniken des Gezeitenhauses, deren Ärzte, Therapeuten und Berater wir fortgebildet haben.

Vor einigen Jahren publizierten wir, Benedikt Köhler, Jörg Blumtritt und Sabria David, das Slow Media Manifest, das inzwischen in zahlreiche Sprachen übersetzt und weltweit Forschungsgegenstand ist. In 14 Thesen haben wir medienübergreifende Qualitäts-Kriterien zur Diskussion gestellt und darauf aufbauend ein theoretisches Konzept entwickelt. Es definiert und erklärt die Mechanismen, die den derzeitigen Medienwandel antreiben.

Bestärkt durch die nachhaltige Resonanz aus vielen Ländern gründeten wir dieses Institut, ein Ort für interdisiplinären Austausch in Zukunftsfragen, ein Think Tank. Ziel ist es,  fundierte Antworten auf die Forschungsfragen zu den Auswirkungen und Potentialen des digitalen Wandels auf Gesellschaft, Arbeit und Medien zu finden und daraus praktikable Anwendungsmolle zu entwickeln und umzusetzen.

Der Slow Media Ansatz lässt sich dabei in der Praxis auf alle Bereiche der Gesellschaft, der Arbeit und der Medien übertragen, die vom digitalen Fortschritt berührt sind.

Die Forschungsthemen des Instituts

Verantwortlicher Umgang mit technologischem Fortschritt
Mediales Klima am Arbeitsplatz
Digitaler Arbeitsschutz, Burnout-Prävention
Medienkompetenz in digitalen Zeiten
Medienevolution
Wandel von Mündlichkeit und Schriftlichkeit
Die Stadt als Medium
Modelle und Formen medialer Nachhaltigkeit
Kommunikation nach dem Ende der Werbung
Wissen/Transparenz/Herrschaft
Licht- und Schattenseiten von Openness und Freiheit
Diskursivität, Rede und Schrift
Machtstrukturen im digitalen Raum
Kollaboration und kollektive Autorschaft
Rolle und Selbstverständnis des Journalismus

Kommentare zu diesem Beitrag

[...] Dazu müssen wir einen Schritt aus dem rituellen Nahkampf heraustreten. Das Einnehmen einer solchen Metaposition, von der aus konstruktive Lösungen herleitbar sind und neue und tragfähige Konzepte entwickelt werden können, ist auch der Ansatz des Slow Media Instituts. [...]

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