Ausblick

Am 2. Januar 2010 publizierten wir, Benedikt Köhler, Jörg Blumtritt und Sabria David, das Slow Media Manifest. Darin stellten wir medienübergreifende Qualitätskriterien für die Produktion und Rezeption von Medien zur Diskussion. Ausgangspunkt und Anliegen war, die festgefahrenen Fronten der Mediendebatte – zwischen klassischen Printmedien einerseits und neuen digitalen Medien andererseits – aufzuweichen und einen dritten Weg vorzuschlagen. In 14 Thesen haben wir die Kriterien zur Diskussion gestellt.

Bestärkt durch die nachhaltige Resonanz aus vielen Ländern, rege Diskussionen und immer neu hinzukommende interdisziplinäre und internationale Aspekte des Themas gründen wir ein Forschungsinstitut. Ziel ist es, die begonnenen Debatten und Gespräche weiterzuführen und den Forschungsfragen, die sich im vergangenen Jahr aus den Diskussionen rund um Slow Media entwickelt haben, detailliert nachzugehen und fundierte Antworten auf sie zu finden.

Die Forschungsthemen des Instituts

Qualität als Geschäftsmodell
Medienevolution
Wandel von Mündlichkeit und Schriftlichkeit
Modelle und Formen medialer Nachhaltigkeit
Kommunikation nach dem Ende der Werbung
Wissen/Transparenz/Herrschaft
Licht- und Schattenseiten von Openness und Freiheit
Diskursivität, Rede und Schrift
Machtstrukturen im digitalen Raum
Zukunft/Ende medialer Massenproduktion
Kollaboration und kollektive Autorschaft
Rolle und Selbstverständnis des Journalismus
Zukunft der Kunst
Medienkompetenz in digitalen Zeiten
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Kommentare zu diesem Beitrag

[...] “Rolle und Selbstverständnis des Journalismus” steht auf der Liste für unsere Forschungsvorhaben im Institut. Ich bin sehr gespannt darauf. Und es würde mich wirklich interessieren, welche [...]

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